Drohnenwirtschaft - Trump will Strafzölle für Importdrohnen
Mit Zöllen von 100 Prozent will US-Präsident Trump chinesische Drohnen aus dem Heimatverkehr ziehen. Für europäische Hersteller gilt ein Satz von 15 Prozent.
Mit Zöllen von 100 Prozent will US-Präsident Trump chinesische Drohnen aus dem Heimatverkehr ziehen. Für europäische Hersteller gilt ein Satz von 15 Prozent.
Nach dem Fund einer mit Sprengstoff bestückten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle hat die Bundesanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen. Laut dem Branchenverband Zivile Drohnen (BZVD) unterstreicht der Vorfall, dass Flughäfen und kritische Infrastrukturen die rechtlichen Möglichkeiten erhalten müssen, sich selbst gegen Drohnen-Attacken zu verteidigen.
Die europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) schlägt vor, die Registrierungspflicht für Drohnen von 250 auf 100 Gramm zu senken. Das betrifft vor allem private Drohnenpilotinnen und -piloten, die in diesem Fall auch einen Führerschein erwerben müssten.
Wie weit darf private Drohnenabwehr gehen? Prof. Dr. Martin Maslaton beleuchtet in „Der Sicherheitsdienst“ 02/2026 die zentralen rechtlichen Fragen.
Der Deutsche Bundestag hat vor der Sommerpause im Prinzip dem neuen Polizeigesetz zugestimmt. Das erlaubt der Polizei, verstärkt Drohnen zur Überwachung von Personen zu verwenden.
Der Münchener Drohnen- und Software-Spezialist Helsing hat von internationalen Investoren weiteres Wachstumskapital erhalten.
Das Oberverwaltungsgericht Münster hat in einem letztinstanzlichen Urteil bestätigt, dass Behörden unter bestimmten Bedingungen Kameradrohnen über Privatgrundstücken zur Gebührenermittlung nutzen dürfen. Der Argumentation einer Klägerin, dass solche Aufnahmen nachträglich durch KI geschärft werden könnten und so die Persönlichkeitsrechte verletzten, folgten die Richtenden nicht.
Drohnen können helfen, die Gefahr von chemischen Waffen zu verringern und damit die internationale Chemiewaffenkonvention zu unterstützen. Gleichzeitig stellen sie aber auch ein potenzielles Angriffsinstrument dar, warnen internationale Experten.
Der US-Bundesstaat Missouri schränkt den Radius für unbemannte Flugsysteme während der Fußball-WM deutlich ein. Das betrifft neben der kritischen Infrastruktur auch das Public Viewing.
In Hallbergmoos bei München wollen Bürger eine Drohnenfabrik des deutschen Unternehmens Helsing verhindern. Der Standort soll als Naturrefugium erhalten bleiben.