Sachsens Energie- und Klimaprogramm bremst erneuerbare Energien aus

15.03.2013 - 08:55 Uhr
Themenbereiche: Energierecht, Erneuerbare-Energien-Recht, Windenergie, Kanzlei

Am Dienstag stellte der sächsische Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) das neue Energie- und Klimaprogramm der Öffentlichkeit vor.

Für Martin Maslaton ist das Energie- und Klimaprogramm erneut unzureichend. Der sächsische Verbandsvorsitzende des Bundesverband Windenergie Martin Maslaton kritisierte am Donnerstag, dass die Landesregierung die Zeichen der Zeit nicht erkannt habe. Sachsen will weiterhin an der Braunkohle festhalten. Ferner solle in den kommenden Jahren der Anteil an erneuerbaren Energien im Strommix nur auf 28 und nicht wie ursprünglich geplant auf 33 Prozent steigen.

Die Aussage von Sven Morlok, dass die Absenkung der Ziele für erneuerbare Energien unter anderem mit Vorbehalten in der Bevölkerung wegen der Zerstörung des Landschaftsbildes durch Windkrafträder einhergeht, hält Martin Maslaton für vorgeschoben. Immerhin verwüste der Braunkohleabbau die Landschaften um ein Vielfaches mehr als Windkraftanlagen. Ganze Regionen werden über Jahrzehnte verändert und so der Flora und Fauna entzogen.

Andererseits sei wenigstens die Erkenntnis eingetreten, dass die Kraft-Wärme-Kopplung einen wesentlichen Beitrag zur effizienten Energieversorgung leisten kann.

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