Ein fast dramatischer Schwenk für Sachsen

Ein fast dramatischer Schwenk für Sachsen

Über Jahrzehnte konnte man Sachsen genüsslich als dicken, schwarzen Kohletanker karikieren. Die Staatskanzlei hatte offensichtlich an der tiefsten Stelle des Tagebaus Nochten fest gemacht: 40 Meter unter der Geländekante, wo der Horizont genau bis zur Grasnabe der Wiesen ging, die hier gerade weggebaggert wurden. Auch viele Universitäten und die Ständevertretung der Wirtschaft waren stramm auf Kohle gepolt. Energieunternehmen, Zulieferer und sonstige Profiteure des Kohleabbaus hielten die Erneuerbaren raus aus dem Freistaat.

Zwar saßen große Solarproduzenten in Uni-Städten wie Freiberg und beschäftigten bis zu 1000 Mitarbeiter. Aber weder ist das Bundesland groß als Förderer der Solarenergie aufgefallen, noch ging der Ausbau rasant voran. Beim Vergleich des technischen Potenzials zum tatsächlichen Ausbau der PV belegt das Land einen schlechten Mittelplatz. Bei den Anstrengungen zur Nutzung Erneuerbarer Energie landet Sachsen sogar abgeschlagen auf dem letzten Rang – und erreicht gerade mal gut die Hälfte der Punkte des Saarlands als Vorletzten.  

Die Windkraft bietet ein noch größeres Trauerspiel. Sachsen hat sich immer und mit allen politischen Mitteln gegen Windenergieanlagen gewehrt, ein Ausbau der war nicht gewollt und fand praktisch auch nicht statt...

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Ein fast dramatischer Schwenk für Sachsen

Pressebeitrag – 07.01.2020
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