Praxisseminar: STROM-DIREKTVERMARKTUNG

Vortrag zum Thema „Praxisseminar: STROM-DIREKTVERMARKTUNG” am 03.11.2014 um 09:00 Uhr.

03.11.2014 – 09:00 Uhr
martin@maslaton.de

IHRE SCHWERPUNKTTHEMEN:

➤ Förderung von EE-Strom nach EEG 2014
➤ Direktvermarktung: Rechtliche Vorgaben
➤ Vertragsgestaltung
➤ Direktvermarktung in der Praxis
➤ Anlagenbetrieb ohne EEG

 

SEMINARINHALT:

Zum 01. 08. 2014 wird voraussichtlich das neue EEG-2014 in Kraft treten und mit ihm gravierende Änderungen des rechtlichen Rahmens fürden wirtschaftlichen Betrieb von Windenergieanlagen, PV-Anlagen und vor allem Biomassenanlagen. Angesichts der in den letzten Jahren stetig steigenden Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien vor allem im Bereich der Stromversorgung stießen die bisherigen Regelung zur Förderung von Strom aus Erneuerbaren Energien zunehmend auf massive Kritik, welche letztlich in dem nunmehr vorliegenden fundamentalen Umbau des EEG gipfelte.

Mit dem neuen EEG 2014 will der Gesetzgeber die Förderung der Erneuerbaren Energien daher noch stärker als bisher an eine aktive Marktteilnahme der Anlagenbetreiber knüpfen. Aus diesem Grunde hat er die bisher noch optionale Möglichkeit einer Direktvermarktung im neuen EEG 2014 auch zum Regelfall der gesetzlichen Förderung ausgebaut. Ziel des Praxisseminars ist es daher, den betroffenen Marktakteuren, wie etwa Anlagenbetreibern, Netzbetreibern, Direktvermarktern aber auch Projektierern oder Investoren, einen kompakten Überblick über die relevanten Vorgaben des neuen EEG 2014 zur Direktvermarktung zu geben. Dabei soll ein besonderer Schwerpunkt auf die Umsetzung der Direktvermarktungsanforderungen in der Praxis gelegt werden.

Weil zudem bereits heute absehbar ist, dass der Branche ab dem Jahr 2017 durch die Einführung eines Ausschreibungsmodells ein weiterer Paradigmenwechsel bei der Förderung von Strom aus Erneuerbaren Energien bevorsteht, sollen zudem die Möglichkeiten eines wirtschaftlichen Betriebes von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien ohne das EEG aufgezeigt werden Wählen Sie aus vier Terminen und Orten und profitieren Sie von:

➤ kompakter Wissensvermittlung
➤ neutraler Seminarleitung
➤ begrenzter Teilnehmerzahl.


SEMINARABLAUF:

09:00 Begrüßung und Einführung
➤ Gesetzliches und politisches Umfeld, Klimaziele und Ausbaupfade

09:30 Förderung von Strom aus Erneuerbaren Energien nach dem EEG 2014
➤ Regelungsgehalt des EEG (gesetzliches Schuldverhältnis, Netzanschluss, technische Vorgaben, Abnahme, Einspeisemanagement)
➤ Fördersystematik (Überblick)
➤ Degression
➤ Ausschreibungsmodell / Ausblick: Was kommt ab 2017?

10:30 Kaffeepause

11:00 Rechtliche Vorgaben des EEG 2014 zur Direktvermarktung
➤ Begriff der Direktvermarktung / Abgrenzung zu anderen Vermarktungsformen
➤ geförderte Formen der Direktvermarktung
➤ Pflicht oder Wahlfreiheit?
➤ allgemeine Fördervoraussetzungen / Funktions weise der Direktvermarktung
➤ Fernsteuerbarkeit / Bilanzierung
➤ Förderhöhe / anzulegender Wert / Markt prämie / Flexibilitätsprämie
➤ Wechselfristen
➤ Was ändert sich für Altanlagen und bestehende Vertragsverhältnisse?

12:00 Fördervoraussetzungen für Wind, PV und Biomasse 

12:30 Mittagspause

13:30 Vertragsgestaltung bei der Direktvermarktung: Chancen und Fallstricke
➤ Überblick über die wichtigsten vertraglichen Regelungen
➤ Musterverträge/Poolverträge
➤ Pflichtenübertragung
➤ Haftungsfragen
➤ Sicherheiten (Bürgschaften oder Garantien)

14:15 Direktvermarktung in der Praxis
➤ Marktüberblick / Wie bildet sich der Strompreis? / Stromhandel in Deutschland
➤ Wahl des richtigen Direktvermarkters – Worauf ist zu achten?
➤ Anmeldung zur Direktvermarktung – Was ist zu beachten?
➤ Direktvermarkter oder Eigenregie?
➤ Wechsel des Direktvermarkters – Was ist zu tun?

15:30 Kaffeepause

16:00 Erneuerbare Energien in den Markt – Anlagenbetrieb ohne EEG
➤ Überblick zu den Rahmenbedingungen und denkbaren Stromversorgungskonzepten
➤ Regulatorischer Rahmen (Vorgaben und Pflichten nach dem EnWG und der StromNZV)
➤ Klärung wichtiger Begrifflichkeiten: Netz, Kundenanlage, Bilanzkreise

16:30 Wirtschaftlichkeit eines Anlagenbetriebs ohne EEG
➤ Strompreisbestandteile und Einsparpotenziale (Netznutzungsentgelte, Stromsteuer, EEG-Umlage)
➤ EEG-Wälzungsmechanismus und Eigenstromprivileg
➤ Betreibermodelle (Pachtmodelle / Energiegenossenschaften / Eigenversorgung)
➤ Vertragsgestaltung und gesellschaftsrechtliche Fragestellungen

17:00 Ende der Veranstaltung

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