Tracking pixel Luftverkehrsrecht · Rechtsgebiete MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Luftverkehrsrecht

Rechtsanwalt Prof. Dr. Martin Maslaton, Fachanwalt für Verwaltungsrecht und geschäftsführender Gesellschafter der MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft. Seit 1994 fliegt er als Pilot Geschäftsreiseflugzeuge nach Instrumentenflugregeln, auch daraus resultiert sein umfassender Sachverstand zur Beratung in der Luftfahrtbranche. Aus der Sicht des Cockpits ist er aktiv in allen Bereichen des Luftverkehrsrechts (LuftVG, LuftVO, JAR-FCL/EASA, LuftSiG, Vertragsrecht, „ZÜP“) tätig: MEP, IR, EASA, HPA; Cheyenne Rating sowie vom LBA anerkannter Sprachprüfer Level 4, LBA: D-LT-0105; selbst Level 6. Als Hochschullehrer unterrichtet er das Recht der Erneuerbaren Energien und das Umweltrecht an der TU Chemnitz; mit der Realität einer neuen Energiewirtschaft beschäftigt er sich bereits seit 1987 intensiv. Martin Maslaton ist - neben weiteren Engagements - Mitglied des Vorstandes des Bundesverbands Zivile Drohnen.

Erneuerbare Energien

Im Bereich der Erneuerbaren Energien gibt es äußerst dynamische Entwicklungen, insbesondere im Rahmen von Planungs- und Genehmigungsverfahren zur Errichtung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Bei spiele sind die widerstreitenden Interessen rund um Flugsicherungseinrichtungen (VOR/Drehfunkfeuer, Flugsicherungsradar etc.) oder Berührungspunkte mit konkreten flugbetrieblichen Verfahren (Tiefflugstrecken, Sichtflugverfahren, Pflichtmeldepunkte, Abstände zu Platzrunden). Auch aktuelle Themen werden in jüngster Zeit verstärkt diskutiert, so die Auswirkungen von Windenergieanlagen auf den Flugbetrieb - insbesondere von Segelflugplätzen - unter dem Aspekt von Wirbelschleppen. Die Kanzlei MASLATON ist intensiv in die entscheidenden Fachgremien, Entwicklungen und Entscheidungsprozesse eingebunden und stets auf dem neuesten Sach- und Rechtsstand. Fliegerische Erfahrung ist dabei unerläßlich.

Drohnen-Wirtschaft

Der gewerbliche Einsatz von Drohnen gewinnt immer mehr an Bedeutung: Logistik, Vermessungswesen, Bau/Planung, Landwirtschaft - die Aufzählung wird fortzusetzen sein! Gleichzeitig handelt es sich um ein Thema, das es juristisch anwendbar, zu durchdringen und zu regeln gilt. Die Kanzlei MASLATON ist Wegbegleiter und Impulsgeber, nicht zuletzt durch die Vorstandstätigkeit im Bundesverband Zivile Drohnen. Sie ist in der Lage, ihre Mandanten auf diesem juristischen Neuland fundiert zu betreuen, z.B. bei Zulassungsverfahren und Aufstiegserlaubnissen. Hierzu trägt auch die langjährige, hochspezialisierte Erfahrung im klassischen Luftverkehr bei.

Zulassungsverfahren für Flughäfen und Flugplätze

Der Betrieb von Flug- und Landeplätzen wird angesichts der immer komplexer werdenden nationalen und europäischen Rahmenbedingungen zunehmend schwierig, er erfordert besonderes Fingerspitzengefühl - gerade auch im Umgang mit den Zulassungsbehörden. Vor diesem Hintergrund ist die Begleitung von Genehmigungs- bzw. Änderungsgenehmigungsverfahren europäischen und Zertifizierungsverfahren vor allem unter luftverkehrsrechtlichen Gesichtspunkten Fällen essentiell. Die sorgfältige Beratung gerade im Umfeld des Flugplatzbetriebs gewinnt an Bedeutung; Beispiele sind die Anordnung, Aufhebung und Änderung von Platzrunden. Die fundierte Beratung im Vorfeld hilft, Nutzungskonflikte und gerichtliche Auseinandersetzungen mit Anwohnern oder Grundstückseigentümern zu vermeiden.

Luftverkehrszulassungsverfahren für Flugpersonal

Das Spektrum der Kanzlei MASLATON umfasst auch die Betreuung von Verfahren im Zusammenhang mit Lizenzen und Tauglichkeitsnachweisen für das Flugpersonal, etwa bei Streitigkeiten wegen eines Lizenzentzugs oder Anordnungen zum Ruhen entsprechender Lizenzen. Wichtige Schwerpunkte der täglichen Beratungspraxis sind die Betreuung von Musterzulassungen, die Ablegung von Sprachprüfungen durch Prof. Dr. Maslaton (zugelassener Sprachprüfer beim Luftfahrtbundesamt) und die Betreuung und Beratung im Zusammenhang mit einem potenziellen Lizenztransfer innerhalb des europäischen Luftraums. Besonders bedeutsam ist die Betreuung von Zuverlässigkeitsüberprüfungen (ZÜP)-Verfahren auf Grundlage u.a. des § 7 LuftSiG oder des § 4 LuftVG. Eine Frachtfluggesellschaft und mehrere Charterunternehmen werden ständig beraten.

Arbeitsrechtliche Vertretung des Flugpersonals

Wir vertreten mit unserer Luftfahrt/Arbeitsrechtsexpertise bereits eine Reihe ehemaliger Beschäftigten aus dem Cockpit und aus der Kabine die typischerweise rechtsschutzversichert sind. Im Moment besteht unsere Arbeit (lediglich) darin, deren Rechte luftfahrtspezifisch zu vertreten, also insbesondere auch die Abrechnungen anhand der Arbeitsverträge und der bisherigen Arbeitsbiografie zu überprüfen und diese Forderungen geltend zu machen. Vor allen Dingen ist es uns so aber möglich, dem fliegenden Personal den Rücken frei zu halten. Bedingt durch die vielfachen Verknüpfungen unseres Unternehmens in der Luftfahrtbranche stellen wir zu dem Kontakte zu potentiellen neuen Arbeitgebern her.

Erwerb und Veräußerung von Luftfahrzeugen. Zoll- und Steuerrecht.

Eine Herausforderung sowohl für Luftfahrtunternehmen als auch für private Eigentümer sind Erwerbs- und Veräußerungsgeschäfte für Luftfahrzeuge - vor allem bei oft internationalen Bezügen, aber auch innerhalb der Bundesrepublik. Bei der Gestaltung der Verträge ist besondere Sorgfalt nötig; dies beugt Streitigkeiten vor und kann für einen sicheren und ordnungsgemäßen Flugbetrieb essenziell sein. Sollte es dennoch zu Komplikationen kommen oder sich beispielsweise Fragen der Mängelgewährleistung stellen, steht Ihnen die Kanzlei MASLATON ebenfalls zur Seite. Gleiches gilt für sämtliche zoll- und steuerrechtlichen Aspekte im Zusammenhang mit dem Erwerb/Betrieb eines Luftfahrzeugs.

Unfallabwicklung. Versicherungsrecht.

Im Schadensfall vertritt die Kanzlei MASLATON Sie kompetent, engagiert und sofort!
Wir unterstützen Sie bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche im Zusammenhang mit einem Unfall sowohl gegenüber Schadensgegnern als auch gegenüber Versicherern. Wir übernehmen die gesamte Korrespondenz mit Versicherungen, Behörden.

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News Luftverkehrsrecht

Bild zu Windenergie – Abbau von Funkfeuern ermöglicht mehr Windenergieanlagen

Windenergie – Abbau von Funkfeuern ermöglicht mehr Windenergieanlagen

Die DFS plant, Funkfeuer am Boden größtenteils durch Entfernungsmesseinrichtungen (DME) zu ersetzen. Das schafft Raum für mehr Windenergieanlagen und Klimaschutz. Kurzfristig: Abbau von zehn FunkfeuernWie die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) berichtet, sollen bis zum Jahr 2025 zehn Funkfeuer außer Betrieb genommen werden. Konkret handelt es sich um die Funkfeuer in Bayreuth (2021), Würzburg (2021), Nattenheim (2021), Tegel (2021), Gedern (2022), Roding (2022), Luburg (2023), Cola (südwestlich Flughafen Köln/Bonn, 2024), Fürstenwalde (2025) und Hamm (2025). Perspektivisch soll zusätzlich der Bestand von derzeit 57 Anlagen bis 2030 um etwa ein Drittel reduziert werden. Damit will die DFS einen „aktiven Beitrag für mehr Umwelt- und Klimaschutz“ leisten, wie der Geschäftsführer Technik der DFS Friedrich-Wilhelm Menge erklärt. Auswirkungen für die WindenergiebrancheFür Projektiererinnen und Projektierer bedeutet dies insbesondere den Abbau von Hindernissen im Rahmen der Genehmigungsverfahren. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien kann somit voranschreiten.

Bild zu Drohnenbetrieb 2021 – aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen – „EU, National, Länderebene“ | 9.März.2021, 10:00 Uhr

Drohnenbetrieb 2021 – aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen – „EU, National, Länderebene“ | 9.März.2021, 10:00 Uhr

Mit Beginn des Jahres 2021 trat die neue europäische Drohnen-Verordnung (Durchführungsverordnung (EU) 2019/947) in Kraft und gilt ab sofort unmittelbar in allen Mitgliedsstaaten. Durch die europäische Drohnen-Verordnung wird für den Betrieb unbemannter Fluggeräte ein neues System eingeführt, in dem die Drohnen in Betriebskategorien eingeordnet werden, die sich an den technischen Spezifika der Geräte, an den Anforderungen an den Fernpiloten und an der mit dem Gerät betrieblich bezweckten Verwendung orientieren.  Mittels dieser Parameter wird anhand einer Risikobewertung das Gefährdungspotential, das von dem jeweiligen Betrieb eines solchen Gerätes ausgehen kann, bemessen. Je nach Betriebskategorie – und auch innerhalb der Betriebskategorie – werden unterschiedliche Anforderungen sowohl an das eingesetzte Gerät als auch an den Betreiber und/oder den Fernpiloten eines solchen Gerätes gestellt.