Datenschutzrecht

Datenschutzrecht Leipzig

Am 2. September 2016 ist das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende in Kraft getreten. Kerngehalt des Gesetzes ist die fl ächendeckende Ausstattung von Stromverbrauchern und Stromerzeugern mit intelligenten Messsystemen, die durch automatisierte Erhebung, Speicherung und Verarbeitung der personenbezogenen Verbrauchsdaten einen möglichst transparenten und effizienten Energievertrieb ermöglichen sollen.

Ergänzend hierzu wird zum 25.05.2018 die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) im gesamten EU-Beitrittsgebiet verbindlich wirksam, die in weiten Teilen das nationale Datenschutzrecht, insbesondere das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), neu regelt. Aufgrund der Vielzahl von Öffnungsklauseln in der DS-GVO kann das nationale Recht der Mitgliedsstaaten in vielen Bereichen von den Europäischen Standards abweichen. Bis zum 25. Mai 2018 haben alle in einem Mitgliedsstaat der EU niedergelassenen Unternehmen ihre Geschäftsprozesse den Neuerungen anzupassen und zwar unabhängig davon, ob die Datenverarbeitung innerhalb oder außerhalb der EU stattfi ndet. Dennoch haben in Deutschland bisher nur etwa 13% der Unternehmen mit der Umsetzung der neuen Datenschutzvorgaben begonnen; jedes Dritte Unternehmen hat sich mit der Datenschutzgrundverordnung derweil noch überhaupt nicht auseinandergesetzt. Verstöße gegen die neuen Regelungen können mit Bußgeldern bis zu 10 Mio. oder 20 Mio. EUR oder in Höhe von 2 % bzw. 4 % des gesamten, weltweit erzielten Jahresumsatzes des Unternehmens bestraft werden.

Wir geben Ihnen einen Überblick, welche konkreten Änderungen auf Sie zukommen:

Sie wünschen einen kompakten Überblick? Dann laden Sie hier unser Factsheet, sowie die FAQ zum Thema Dateschutzrecht herunter:

Factsheet Datenschutzrecht (deutsch)
FAQ Datenschutzrecht (deutsch)